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linie zwei — 56 völker Chinas · brauch, nicht rang

Lisu

Das ist Kamenka, sie hält den Tonkrug mit Harz und eiskaltem Quellwasser, damit der Aufguss nicht dunkel wird, bevor der Mond aufgeht.

GLB · Hunyuan · GLB · Hi3D

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VolkLisu ·
RegionYunnan, Autonomer Bezirk Nujiang der Lisu (Fugong, Lushui); außerdem Dehong und die Umgebung von Lijiang
Rolletrinken auf ihre eigene Art

Tee

雷响茶 léixiǎngchá, „Donnertee“: Wasser wird in einem großen Tonkrug gekocht, ein Teefladen wird in einem kleinen gebrannt, der Sud wird in einen Butterfasszylinder gegossen, dazu kommen Butter, gestampfte Walnüsse, Erdnüsse, Salz oder Zucker, ein Ei, und dann wird ein im Herd glühend gemachter Flusskiesel mit durchgehendem Loch hineingelassen – der Tee antwortet mit einem Donnergrollen, und unmittelbar nach dem Grollen wird die Masse schnell mit dem Stößel geschlagen. Alltäglich ist 油盐茶 yóuyánchá: das Blatt wird im Tontöpfchen bis zum Karamellduft geröstet, Butter und Salz werden zugegeben, Wasser wird nachgegossen und etwa drei Minuten gekocht. Nujiang und Weixi.

Auswuchs am Scheitel

Ein Flusskiesel mit DURCHGEHENDEM Loch, flach auf den Scheitel gesetzt, das Loch zum Betrachter: schiefergrau, seitlich abgeplattet, um das Loch und an einer Kante ein orangeglühender Saum, am Lochrand haften zwei dunkle, aufgeweichte Blätter. Das Loch ist im Umriss durchgehend sichtbar – daran ist der Stein weder mit dem Paar verklebter Blasen des Tadschiken noch mit der gezackten Knospe der Hui zu verwechseln: bei jenen sind die Körper geschlossen, hier ist in der Mitte des Flecks ein Loch.

Kopfbedeckung

头帕 tóupà – ein Hanftuch nach Weixi-Art, auf die Vorderkante sind flache Muschelrondelle und einige Glasperlen aufgenäht. Dreieckig gefaltet, bedeckt es den Scheitel vollständig, eine spitze Ecke liegt auf dem Hinterkopf. Schlitz: die Ecknaht über dem Scheitel ist aufgetrennt und versäubert, der Kiesel tritt durch diesen Spalt hervor, ein Schnürzug zieht die Tuchkanten unter dem Hinterkopf zusammen.

Kontur bei 6 mm. Kopftuch: ein geschlossenes Dreieck, das den Scheitel bedeckt, mit EINER spitzen Ecke am Hinterkopf. Bei den Baiji ist der Scheitel offen und es gibt zwei Zipfel, bei den Jino ein steifer Spitzturm des Umhangs, und bei den Li ist hinten nichts gerafft: dort läuft der Stoff vom Scheitel in zwei glatten Windungen zu Hals und Hinterkopf, und der Hinterkopf liest sich als glatte Säule, während er hier von einer spitzen Ecke ausgezogen wird.

Kleidung

Ein Hanfhemd bis zur Hüfte, ein breiter gewebter Gürtel, auf dem Rücken eine geflochtene Tragtasche, auf der Brust eine Schnur aus Muschelrondellen.

Palette

Ungebleichter Hanf, Indigo des Tuches, schiefriges Grau des Steins, orange Glut um das Loch.

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