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linie zwei — 56 völker Chinas · brauch, nicht rang

Oroqen

Das ist Kotelok, er erinnert daran, dass bei den Oroqen der Tee nicht mit dem Blatt beginnt, sondern mit dem eingeführten Eisenkessel, den man von Pelzaufkäufern gegen Zobel eingetauscht hat.

GLB · Hunyuan · GLB · Hi3D

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VolkOroqen ·
RegionInnere Mongolei (Oroqenisches Autonomes Banner) und Heilongjiang – Großer und Kleiner Chingan
Rollehistorisches Sujet

Tee

Ihr Eigenes war bei den Oroqen wild: ein Sud aus Schisandra 五味子 wǔwèizǐ, im Mai und Juni durch einen Schnitt an der Wurzel gewonnener Birkenfrühjahrssaft und „dirguse“ – milchig-weißes Harz, das man mit dem Messer vom geglätteten Birkenstamm schabt; an Aufgusskräutern hielten sie außerdem 黄芪 huángqí Tragant und 黄芩 huángqín Helmkraut. Teeblatt und Eisenkessel kamen als fremde Ware: über die Pelzaufkäufer 安达 āndá und über den Jahresmarkt 楚勒罕 chǔlèhán, wo man Zobel als Tribut ablieferte und den Rest des Tauschguts für Mehl, Tuch und Tee verwendete. Sogar die Filzmützen der Oroqen-Frauen wurden von den Daur eingetauscht – eigene Schafe hielten sie nicht und filzen konnten sie nicht. Deshalb wurde der eingeführte Kessel zum Gegenstand der Karte: Bei ihnen beginnt der Tee mit ihm.

Auswuchs am Scheitel

Eingeführter Eisenkessel: gedrungene Halbkugel mit zwei Ösen und nach hinten geklapptem Bügel, die Wandung mit Schmiedenarben und Ruß am Boden; innen steht ein dunkler Sud, auf der Oberfläche schwimmen zwei zerkochte Blätter und eine rote Schisandra-Beere. Die Silhouette – eine niedrige Halbkugel mit einem Bogen darüber – findet sich bei keinem anderen Auswuchs des Sets.

Kopfbedeckung

Sommerliche Wildlederkappe des Jägers: weicher, eng am Schädel anliegender Kopfteil, vorn ein gleichmäßiger niedriger Rand über der Braue und zwei Lederklappen. Die rechte ist herabgelassen und schützt Wange und Ohr vor Mücken, die linke ist hochgeklappt und mit einem Riemen am Kopfteil befestigt, damit man die Taiga hört – so werden sie unterwegs getragen. Der steife Nackenschutz ist abgenommen, der Hals wird vom Kragen bedeckt. Der frühere Reif 奇哈屯 mit Reihen aus Perlen, Muscheln und Zähnen ist vollständig entfernt: Der Anhängerkranz steht dem Schamanischen zu nahe. Der Schlitz für den Kessel liegt am Scheitel, die Kante ist mit einem schmalen Wildlederstreifen eingefasst.

Kontur bei 6 mm. Ein Ohr nach oben, das andere nach unten: enge Kappe, bei der EINE Klappe hochgeklappt ist und über der Schläfe steht, während die zweite an der gegenüberliegenden Wange bis zum Kiefer herabhängt – die einzige Kopfbedeckung des Sets, die entlang der Seitenachse asymmetrisch ist. Einen rückwärtigen Rand gibt es nicht. Vom Dongxiang unterscheidet sie sich dadurch, dass dort beide Laschen herabgelassen sind und beide unter das Kinn reichen, von den Russischen dadurch, dass bei jenen beide Ohren hochgebunden und über dem Scheitel verknotet sind, von den Kasachischen durch das Fehlen des hinteren Schurzes und der Pelzwulst ringsum, vom Maonan dadurch, dass dort die Wicklung glatt ist, ohne aufragende Elemente, und über dem Scheitel nur ein Kamm aus Kienspänen steht, während hier nur ein aufragendes Element vorhanden ist – das hochgeklappte Ohr über der Schläfe.

Kleidung

Kurze Wildlederjacke mit dem Fell nach innen und geradem Saum, einfacher Gürtel ohne Beschläge, Wickelbinden an den Unterschenkeln, auf dem Rücken ein leerer Leinensack vom Markt.

Palette

Helles rauchfarbenes Wildleder, dunkles brüniertes Eisen des Kessels, ein roter Beerenpunkt und dunkelbrauner Sud.

Auf der teekarte

Heilongjiang

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