| Volk | Dongxiang · |
| Region | Gansu, Autonomer Bezirk Linxia der Hui: Autonomer Kreis der Dongxiang |
| Rolle | transportierten |
Tee
Das Tragtiergewerbe 脚户 jiǎohù („脚户哥“): Treiber mit Maultier, Packsattel und Segeltuch-Satteltasche zogen aus den Gemeinden von Hezhou nach Qinghai, Sichuan, Shaanxi, Gansu und Xinjiang – über fünfzehn Routen in vier Himmelsrichtungen; diese Routen besingt man in den 花儿 huā’ér. Das Land der Dongxiang selbst ist der östliche Rand von Hezhou, wo zur Ming-Zeit die 茶马司 chámǎsī standen und der Grenzaustausch 茶马互市 chámǎ hùshì betrieben wurde: Pferde aus dem Westen, Tee aus dem Osten. Der Autonome Kreis der Dongxiang liegt östlich von Linxia.
Auswuchs am Scheitel
Karawanenglöckchen: eine kleine Glocke mit geschlitzter Öffnung und kurzem Klöppel, auf dem Scheitel stehend – an ihr erkennt man im Nebel die vorausgehende Last. Das Messing ist zu warmem Glanz abgegriffen, am Klöppel klebt ein Strohhalm vom Teeballen.
Kopfbedeckung
皮帽 pímào – die winterliche Arbeitsmütze des Treibers aus Schaffell: niedrige Krone und zwei lange, steife seitliche Laschen, entlang der Wangen bis unter das Kinn herabgelassen und nicht gebunden. Der Schlitz für das Glöckchen ist ein rundes Loch im Scheitel, mit Lederpaspel eingefasst. Die Gebetsmütze 号帽 nehmen wir nicht: sie ist ein Kultgegenstand.
Kontur bei 6 mm. Zwei seitliche Laschen. Die Masse hängt an den Wangen bis unter das Kinn, der Scheitel ist niedrig: von bayczi unterscheidet sie sich dadurch, dass die Anhänge steif sind und seitlich am Gesicht verlaufen statt vom Rücken herabzuhängen, von kirpicz durch das Fehlen der hinteren Schürze und des Fellwulsts ringsum.
Kleidung
Segeltuchjacke des Treibers mit Leibbinde, Satteltasche über der Schulter, schwere Stiefel im Straßenstaub.
Palette
Fahles Schaffell, gegerbtes Leder der Paspeln, Messing des Glöckchens, graubraunes Segeltuch, staubiger Ocker der Stiefel.