| Volk | дулуны · |
| Region | Yunnan, Kreis Gongshan: Tal des Flusses Dulongjiang |
| Rolle | trinken auf eigene Art |
Tee
Unter dem Einfluss der tibetischen Nachbarn geben die Dulong Teeblatt, Salz und ausgelassenes tierisches oder pflanzliches Öl in ein eigens gefertigtes Bambusrohr und bereiten und trinken darin. Salz wächst im Tal nicht: Es wurde zusammen mit Perlen und Tonwaren in 察瓦龙 Cháwǎlóng gegen Decken 独龙毯 dúlóngtǎn, Felle, Heilkräuter und Flechtwerk eingetauscht, und in der Qing-Zeit erhoben die dortigen Verwalter Abgaben für den Durchgang und drängten Salz zu ungleichem Kurs auf. Der einzige Weg über den Gaoligong-Kamm ist ein halbes Jahr lang durch Schnee gesperrt — daher ist das Maß an Salz im Tee gezählt.
Auswuchs am Scheitel
Blüte des Teebaums: fünf rundliche Blütenblätter, die sich zu einer gleichmäßigen Rosette geöffnet haben, und in der Mitte ein dichter Knopf aus Staubblättern, auf kurzem Stiel über die Blütenblätter erhoben. Der Ton ist warm fahl-ockerfarben mit brauner Äderung und dunklem Rand an jedem Blütenblatt — Knochen-, Milch- und Schneeweiß erscheint am Kopf nicht; in der Gabelung der Blütenblätter hängt ein dunkles Teeblättchen fest. Der Strauch blüht im Spätherbst, wenn das Blatt bereits gepflückt und zum Trägerballen verschnürt ist: Dies ist der einzige Teeteil, der zu dieser Zeit am Zweig in der Schlucht steht. Bei 6 mm — ein runder Fleck mit gelapptem Rand und einem Punkt in der Mitte, kein Klumpen.
Kopfbedeckung
篾箩额带 mièluó édài — das Stirnband des Tragekorbs: ein schmales Band aus ungefärbtem Hanf, umwunden mit gefärbtem rotem Rattan, liegt auf der Stirn, zwei Schnüre führen nach hinten und unten zu dem fein geflochtenen Korb, der unterhalb der Schulterblätter hängt. Ein Schlitz in der Kuppe ist nicht nötig — das Band verläuft UNTER dem Auswuchs, die Blüte bleibt vollständig frei, und die Schnüre laufen auseinander und umfassen ihn von beiden Seiten. Das Steinsalz ist vom Kopf in die Last gewandert: Ein Stück davon liegt im Korb neben dem gebrochenen Tee.
Kontur bei 6 mm. Stirnband: eine feine Linie über die Stirn und zwei Schnüre nach hinten-unten zum Korb unterhalb der Schulterblätter. Bei Yanta ist das Stirnband viermal breiter und ohne Last, bei Ugljok liegt die Masse dicht an den Hinterkopf gepresst, hier ist sie auf den Rücken verlagert.
Kleidung
Gestreifte hausgewebte Decke 独龙毯, über die Schulter geworfen und festgebunden, kurze Hosen, bloße Füße.
Palette
Rot-schwarzer Streifen der Decke, ungebleichter Hanf, schmutzig-weißes Salz, rotes Rattan des Stirnbands.