| Volk | lahu · 拉祜族 Lāhùzú |
| Region | Yunnan: Autonomer Kreis Lancang-Lahu und Menglian, Hänge von Jingmai |
| Rolle | bauen an |
Tee
烤茶 kǎochá — ein Tonkrüglein wird über Kohlen erhitzt, das trockene Blatt hineingegeben und geschüttelt, bis es geröstet duftet, dann wird es mit kochendem Wasser übergossen; die erste Schale geht an den Gast. Dazu 竹筒茶
Auswuchs am Scheitel
Vom Feuer aufgeblähte Schote: ein Blatt, von der Hitze zu einem blasigen Kokon aufgetrieben, die Oberfläche voller kleiner Blasen, an einer Seite ist der Kokon geplatzt und das helle Innere sichtbar. Keine Locke und keine Knospe — eben die geschwollene Form, wie das Blatt aus dem glühenden Krug kommt
Kopfbedeckung
Ein schmaler schwarzer Streifen, in einer Lage mit Schlitz um den Schädel gewickelt, und EIN sehr langes Ende, über den Rücken bis zu den Fersen herabgelassen, mit einer Quaste am Ende. Bei 6 mm Kontur — ein kleiner glatter Kopf und ein schmales senkrechtes Band in voller Höhe: die Masse geht nach unten, nicht in die Breite, was es bei niemandem sonst gibt. Vom Tuch der Baiji unterscheidet es sich durch die Zahl der Enden (eins gegen zwei) und die Länge (in voller Höhe gegen 14 mm).
Kleidung
Ein langer schwarzer Mantel mit Seitenschlitzen, am Kragen und entlang der Wickellinie eine schmale rot-weiße Applikation aus zwei Streifen, eine Reihe kleiner silberner halbkugeliger Knöpfe auf der Brust, Wickelgamaschen. In den Händen eine Zange und ein glühendes Tonkrüglein
Palette
Schwarz in drei Tönen, rot-weiße Applikation mit zwei Fäden, Silber als Punkte auf den Knöpfen, Ocker der Kohlen auf dem Krüglein. Grün kommt nicht auf den Kopfschmuck — Streifen und Ende sind schwarz
Warum das keine Karikatur ist
Es wurde das einzige alltägliche Kleidungsstück der Lahu genommen: der schwarze Mantel mit Applikation, ohne festliche silberne Brustschilde. Der Brauch wird über die Arbeit gezeigt — die Figur hält den Krug mit der Zange, statt im Kostüm zu lächeln, und das nimmt dem Motiv das Register „Volk im Festgewand“. Keine rituellen Gegenstände und nichts aus dem kultischen Bereich. Die Reihenfolge, die erste Schale dem Gast zu reichen, ist auf der Karte mit Worten der Träger beschrieben und ohne Aussagen über die Eigenschaften des Getränks. Das Volk ist als Träger des Brauchs des Röstens im Krug genannt, die Einheit des Satzes bleibt der Brauch, und der Name der Figur bedeutet in keiner Sprache etwas