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linie zwei — 56 völker Chinas · brauch, nicht rang

maonan

Das ist Gostinka, sie hält den Markttag, wenn in die Gegend ohne eigene Gärten das gekaufte Teeblatt zusammenkommt, und sie selbst flechtet Gefäße und einen Fächer aus fünf gefärbten Spänen.

GLB · Hunyuan · GLB · Hi3D

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Volkmaonan ·
RegionGuangxi, Autonomer Kreis Huanjiang der Maonan
Rollehistorischer Stoff

Tee

Eigene Teegärten haben die Maonan nicht: Im Autonomen Kreis Huanjiang der Maonan sind 菜牛 càiniú, der Maulbeerspinner und 茶油 cháyóu verzeichnet — Öl der Camellia oleifera, das kein Tee ist —, und das Teeblatt kommt gekauft vom 圩 xū, dem Markttag, zu dem man aus den Bergen hierher zusammenkommt. Es gibt genau eine dokumentierte Alltagszeile, und sie steht in der Beschreibung des Alltags der Maonan beim Staatskomitee für nationale Angelegenheiten: 暑天常以浓茶解暑 — bei Hitze trinkt man starken Aufguss gegen die Hitze. Ihr Beitrag zum Teewesen ist nicht das Blatt, sondern Gefäß und Flechtwerk: 毛南族花竹帽编织技艺 máonánzú huāzhúmào biānzhī jìyì — dritte nationale Liste des immateriellen Erbes (2011); nach der Sommersonnenwende nimmt man 筋竹 und 墨竹, spaltet sie bis zur Haaresdünne und färbt sie mit schwarzem Indigo und gelbem Gardeniensaft. Gemeinde Xinan, dort wird geflochten.

Auswuchs am Scheitel

Ein Fächer aus fünf haaresdünnen Bambusspänen, die am Scheitel aufstehen und leicht auseinanderlaufen: zwei schwarz von Indigo, drei gelb von Gardenie; zwischen den Spänen ist ein einziges trockenes Blatt gekauften Tees eingeklemmt. Vom Fächer der Hani des Aini-Zweigs unterscheidet er sich durch Zahl und Zwischenraum: dort drei breite, geschlossene Blattstreifen, die sich zu einem dichten Fächerblatt schließen, hier fünf Haaresdünne Späne, und zwischen ihnen ist bei 6 mm der Grund sichtbar — ein Kamm, keine Fläche.

Kopfbedeckung

头巾 tóujīn — ein schwarzes Männertuch von etwa acht Chi, das nach der Regel von links nach rechts gewickelt wird, ein Alltagsstück ohne ein einziges Zeichen. Beide Enden sind zu einem zusammengeführt und FLACH unter die letzte Wicklung an der Hinterkopfsnaht gesteckt — außen weder Schlaufe noch Platte, die Wicklung liegt glatt am Schädel an. Paarige stehende Enden — „Ziegenhörner“ — gibt es hier nicht: Ein solches Element würde als Kopfputz des Ritualkreises 傩 gelesen. Den 花竹帽 (顶卡花) nehmen wir nicht: Er wird als Zeichen der Verlobung geschenkt. Der Schlitz für den Spänefächer ist eine Spalte im Scheitel der Wicklung, mit demselben Stoff versäubert; die letzte Wicklung presst die Basis des Fächers ringförmig an und liegt nicht über ihm.

Kontur bei 6 mm. Glatte Wicklung mit Kamm: eine niedrige, enge Wicklung am Schädel ohne jedes stehende oder hängende Element — hinter dem Hinterkopf ist nichts: Masse hinter dem Kopf mit Schaffellmuschel ist ein Merkmal der Baoan-Figur. Über dem Scheitel ein Fächer aus fünf haaresdünnen Spänen: Bei 6 mm ist die Silhouette ein runder Kopf und ein lichter Kamm oben, der Grund ist zwischen den Zähnen sichtbar. Von den Yao unterscheidet er sich dadurch, dass dort hinter dem Hinterkopf eine geschlossene Schlaufe steht, von den Dong dadurch, dass seitlich keine Flosse steht, von den De’ang durch das Fehlen eines Pomponkranzes, von den Hani des Aini-Zweigs dadurch, dass dort die Kuppel breiter als der Schädel ist mit drei geschlossenen Fächerstreifen, hier sind die Späne haaresdünn und der Grund scheint durch.

Kleidung

Dunkle Jacke mit schmaler Borte, breiter Gürtel, am Gürtel ein Bündel gefärbter Späne und ein Rohling der künftigen Hutkuppel.

Palette

Schwarzes Indigo, gelbe Gardenie, strohfarbener Bambus, dunkles Grün des trockenen Blatts (nur am Auswuchs).

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