| volk | tataren · |
| region | xinjiang: kuldscha in ili, tacheng, altai, urumtschi |
| rolle | transportierten |
tee
Auslieferung von tee an die nomadenlager: die tataren, die im 19. jahrhundert aus dem wolgagebiet nach xinjiang kamen, befassten sich hauptsächlich mit handel — sie brachten 茶叶 cháyè, salz und stoffe auf die weiden von tacheng, altai und ili und nahmen auf dem rückweg viehzuchterzeugnisse mit, die sie in den städten verkauften. Der tee kam in platten, und an ort und stelle wurde er dem käufer direkt an der jurte abgewogen, indem man ihn vom ziegel abbrach. Über die tatarischen läden in ining, tacheng und dihua gingen in gegenrichtung kattun, kupfer, eisen, zucker und glas. Zu hause trinkt man tee aus dem 茶炊 cháchuī, dem samowar, wie auch die russischen nachbarn.
auswuchs am scheitel
Das gewicht der schnellwaage, aufrecht stehend: eine gusseiserne birne, mit dem schmalen ende nach oben gestellt, die öse flach ausgeschmiedet und an den körper gedrückt, an der seite einkerbungen für das gewicht; der ton ist warm grafitfarben, an der sohle haftet teestaub vom abgewogenen ballen — das, womit der tee direkt an der jurte abgewogen wurde. Der auswuchs steht SENKRECHT: die horizontale platte — beim wa. Vom hals der mulao unterscheidet er sich durch das profil — dort ist die wandung konkav und biegt sich nach unten mit einer lippe des schalltrichters mit offener mündung, hier ist die seite konvex, der bauch rundlich, der körper geschlossen; von der schlägelkeule der yao dadurch, dass dort der dünne griff stufenförmig aus dem breiten schlagkopf tritt, hier ist die verjüngung durchgehend; vom rohr der russen durch den geschlossenen körper ohne knick.
kopfbedeckung
kalfak — eine weiche samtne haube alltäglichen schnitts: sie umschließt den scheitel eng und ist hinten zu einem gleichmäßigen kegel ausgezogen, der auf dem hinterkopf liegt und am ende mit einem seidenen knoten mit kurzer quaste zusammengezogen ist; der stoff kippt nicht zur seite und wirft keine falten, die form hält sich selbst. Feine goldstickerei am stirnband. Ein schlitz für das joch — am scheitel, mit schnur versäubert.
Kontur bei 6 mm. Haube-säckchen nach hinten. Der scheitel ist bedeckt, die ganze masse ist hinten zu einem gleichmäßigen kegel mit knoten am ende gesammelt: von der mulao unterscheidet sie sich dadurch, dass die form steif und streng nach hinten gerichtet ist und nicht seitlich in falten herabhängt, von ugoljok dadurch, dass sie nicht in die schultern fällt und den kopf nicht als dreieck bedeckt, von baiji durch das fehlen zweier herabhängender enden.
kleidung
Ein kamisol über dem hemd, eine bestickte schürze, weiche stiefel-itschigi, am gürtel eine lederne geldbörse mit gewichten.
palette
Dunkelkirschroter samt der haube, matte goldstickerei, cremefarbenes hemd, messing der schnellwaage, ocker der stiefel.