| Volk | Gaoshan · |
| Region | Taiwan: Bergwälder der indigenen Gemeinschaften im Zentrum und Süden der Insel |
| Rolle | sie bauen an |
Tee
臺灣山茶 táiwān shānchá, Camellia formosensis – wilder Bergtee der Insel, der in den Wäldern der indigenen Gemeinschaften wächst. Im 諸羅縣志 Zhūluó xiànzhì von 1717 wird 水沙連茶 shuǐshālián chá beschrieben: Tee ist in den Bergen von Shuyshalian reichlich vorhanden, in Geschmack und Farbe dem Songluo nahe, doch die Pfade sind gefährlich, die Han scheuten den Weg dorthin und kannten die Verarbeitung nicht; ebenda heißt es, wenn man Bergbewohner zum Pflücken anheuere und den Tee nach der Wuyishan-Methode verarbeite, werde er besser. Die erste gründliche Erkundung des Wildtees am Meiyuanshan datiert auf 1935; 2021 nahm die Forstbehörde 臺灣山茶 in das Verzeichnis der Agroforstkulturen auf, und heute ist wilder Bergtee zum Profilprodukt der Gemeinschaften geworden – darunter der Bunun-Siedlung Baoshan in Kaohsiung und der Betriebe der Gemeinde Ren’ai in Nantou auf Höhen von 1400–1780 m.
Auswuchs am Scheitel
Ein einzelnes aufrechtes Blatt des wilden Bergtees: eine zähe, ledrige Spreite, FLACH in voller Breite dem Betrachter zugewandt, mit deutlich ausgeprägten Zähnen am Rand und eingedrückter Mittelrippe, fast senkrecht aufgerichtet und leicht nach hinten gebogen – ein Blatt von der Spitze eines verwilderten Baumes. Von den Han unterscheidet es sich durch die Ausrichtung: dort steht das Blatt MIT DER KANTE als schmale Lamelle mit fest eingerollten Wülsten, hier ist die Spreite in voller Fläche sichtbar und die Zähne sind am Rand ablesbar; eine waagerecht liegende Spreite – bei den Wa, dieses Blatt steht aufrecht.
Kopfbedeckung
Eine schlichte Feldkappe des Sammlers: ein flaches Geflecht aus gespaltener Bambusschiene in warmem Strohton, eng am Schädel anliegend, glatt über die gesamte Oberfläche, ein Alltagsstück; entlang des unteren Randes eine schmale DUNKLE geflochtene Borte, die das helle Feld durchbricht. Von beiden Rändern geht eine dünne Schnur aus, die in EINEM Punkt unter dem Kinn zusammenläuft. Ein Schlitz für das Blatt ist in den Scheitel geschnitten und mit dunklem Band versäubert, das Blatt tritt schräg nach hinten aus.
Kontur bei 6 mm. Haube mit Schnur: eine fein geflochtene kleine Kappe plus zwei Schnüre, die keilförmig in einem Punkt unter dem Kinn zusammenlaufen. Der einzige Kopfschmuck des Sets, dessen Silhouette sich unter dem Gesicht zu einem Dreieck SCHLIESST: bei den Mongolen sind die Seitenteile an die Krone gedrückt, die Kante über der Stirn ist gerade, und die gesamte Vertikale der Silhouette liegt in der Schöpfkelle; bei den Jing ist die Schnur einfach und dünn, sie bindet den Hut nur fest und ergibt keine geschlossene Figur unter dem Gesicht. Von Anji unterscheidet er sich genau durch diesen Keil und das Fehlen des gelappten Randes, von den Dongxiang dadurch, dass die Anhänge dünn sind und zusammenlaufen statt als zwei starre Massen über den Wangenknochen zu hängen, von den Bouyei dadurch, dass die Enden in einem Punkt ZUSAMMENLAUFEN statt sich flügelartig zu spreizen.
Kleidung
Ein kurzes gewebtes Hemd ohne Ärmel mit schmaler gestreifter Borte, eine Hüfttasche des Sammlers, Kniewickel.
Palette
Strohgelbe Bambusschiene der Kappe, ungebleichtes Leinen des Hemdes, schmale rotbraune Borte, dunkelgrünes zähes Blatt.