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linie zwei — 56 völker Chinas · brauch, nicht rang

Pumi

Das ist Gortschinka, er trägt auf dem Scheitel den ausgepressten Sud und erinnert sich darunter daran, dass die Pumi nicht weniger als dreimal am Tag Tee trinken.

GLB · Hunyuan · GLB · Hi3D

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VolkPumi ·
RegionYunnan: Lanping in Nujiang, Ninglang und Yulong bei Lijiang
Rolletrinken auf eigene Art

Tee

罐罐茶 guànguànchá bei den Pumi: man trinkt mindestens dreimal am Tag – Morgentee, Mittagstee und Abendtee; in ein kleines Tonkrüglein 茶罐 gibt man das Blatt und kocht es bis zur dicken Bitterkeit aus. Die zweite Art ist Buttermilchtee: ein Stück Butter oder Fett, eine Prise Salz und Kerne von Kürbiskernen 瓜子仁 gibt man in einen hölzernen Teezylinder 茶桶, übergießt mit kochendem Wasser und rührt mit einem Stock 打茶棍, bis sich das Fett im Wasser verteilt. Die Beschreibung bezieht sich auf den Autonomen Kreis Lanping der Bai und Pumi und auf Ninglang, wo die Pumi dicht beieinander leben.

Auswuchs am Scheitel

Ausgepresster Sud in der Faust: eine Handvoll gedämpftes Blatt, zu einem dichten runden Klumpen mit VIER tiefen Furchen von den Fingern gepresst; die Oberfläche ist glatt, matt, dunkeloliv, an der unteren Kante ist ein dunkler Tropfen Aufguss angeschwollen. Bei 6 mm ist der Umriss des Klumpens gebogt, aus vier Lappen, oben abgerundet: ein gedrungener Korken mit eingerissenen Blatträndern und abgeschnittener Oberseite – bei den Bulang, loses Korn – bei den Tujia, ein geschichteter Riegel mit scharfer Kante – bei den Kasachen; hier ein Monolith mit Furchen, ohne Schnitt und ohne Schichten.

Kopfbedeckung

黑布大包头 – eine dokumentierte große Wicklung aus schwarzem Tuch, die nicht als Fladen gelegt ist: die Windungen verlaufen schmal und dicht am Schädel, nirgends über dessen Breite hinaus, der Scheitel ist bedeckt, und die letzte Windung ist SCHRÄG über den Scheitel als ein einziges schräges Band geworfen und an der linken Hinterkopfseite eingesteckt. Der Schlitz unter dem Klumpen – eine Spalte im Scheitel; das schräge Band umschließt dessen Basis seitlich und liegt nicht über dem Auswuchs.

Umriss bei 6 mm. Geschlossene Wicklung mit schräger Wulst: eine niedrige Wicklung dicht am Schädel, der Scheitel ist bedeckt, und über den Windungen liegt schräg über den Scheitel ein einziges schräges Band-Wulst von der rechten Schläfe zur linken Hinterkopfseite; aus der Spalte darüber erhebt sich der Klumpen mit Furchen. Bei 6 mm – ein glatter geschlossener Kopf mit einer schrägen Brücke und gebogtem Klumpen. Von den Ahi unterscheidet er sich durch den bedeckten Scheitel, von den Tujia dadurch, dass die Windungen nicht turmartig wachsen und in der Schädelbreite bleiben, von den Mönba dadurch, dass die Kante über der Braue rundum gleichmäßig ist, ohne keilförmigen Ausschnitt, vom Volk der Nu dadurch, dass dort der Steg über dem offenen Scheitel steht, hier das Band auf der geschlossenen Wicklung liegt, von den Dai dadurch, dass es keinen geneigten Turm mit Band auf der Schulter gibt.

Kleidung

Ein Hanfhemd mit hohem Kragen, weite Hosen, ein bestickter Wollgürtel, auf dem Rücken ein weißer Ziegenleder-Umhang.

Palette

Schwarze Baumwolle der Wicklung, weiße Ziegenwolle, honigfarbenes Holz der Schale, dunkelbrauner Aufguss mit öligem Schimmer.

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