| Volk | Mongolen · |
| Region | Innere Mongolei; außerdem Liaoning, Xinjiang (Bortala, Bayingolin) und Qinghai |
| Rolle | trinken auf ihre eigene Art |
Tee
苏台茄 sūtáiqié (сүүтэй цай) aus 青砖茶 qīngzhuānchá aus der Herstellung von Zhaoliqiao und Yangloudong in Hubei, mit dem Abdruck 川 chuān auf der Vorderseite; solche Ziegel liefen in der Qing-Zeit als Geld und gingen über Kjachta 恰克图 Qiàtú nach Norden. Das Besondere liegt nicht im Rezept, sondern im Verfahren: den zerbrochenen Ziegel kocht man im Gusseisenkessel und hebt den Aufguss immer wieder mit der Schöpfkelle an und gießt ihn aus der Höhe zurück — beim Kesseltee 锅茶 zählt man bis zu einundachtzig Hebungen, bis der Sud eindickt und gleichmäßig wird; erst danach kommen Milch etwa auf ein Fünftel des Volumens und Salz, und dem Gast gießt man in eine Holzschale.
Kopfbedeckung
Die werktägliche Wintermütze des mongolischen Hirten aus Schaffell (malgai): niedrige runde Kappe eng anliegend mit geschlossenem Oberteil, die Seitenteile an die Kappe gedrückt und nicht auf die Wangen reichend, eine kurze hintere Klappe liegt am Nacken, eine gleichmäßige niedrige Kante über der Braue, Bänder unter dem Umschlag, ein roter Knoten an der Hinterkopfnaht. Das Besondere — ein einziges trockenes Teeblatt von dunklem Kastanienbraun, in die Naht des Schaffellumsschlags an der rechten Schläfe gesteckt; kein Schlitz und kein Fortsatz durch den Scheitel.
Gegenstand
Eine Schöpfkelle zum Ausgießen hinter dem Gürtel; keine Schale an der Brust — vor dem Dēl ist es glatt.
Kleidung
Ein gesteppter Dēl im werktäglichen Schnitt ohne festliche Verzierung, ein Stoffgürtel in mehreren Windungen, einfache Lederschuhe mit stumpfer Spitze.
Palette
Staubblauer Dēl, braunes Schaffell der Seitenteile, warmes honigfarbenes Holz der Schöpfkelle, dunkel-kastanienbrauner Aufguss; Rot nur im Knoten an der Hinterkopfnaht.