| Volk | Mandschu · |
| Region | Liaoning, Jilin, Heilongjiang; Bannergemeinschaften in Peking und Hebei |
| Rolle | trinken auf eigene Art |
Tee
奶子茶 nǎizichá – Milchtee, mit dem man Gäste in Liaodong und am Sungari empfängt. Die Reihenfolge ist in 《龙江三记》 „Lóngjiāng sānjì“ festgehalten: Beim großen Empfang reicht man dem Gast zuerst die Pfeife, danach 奶子茶; 《清稗类钞》 erwähnt Milchtee als tägliches Getränk der östlichen Steppe, und der Qing-Hof führte 奶茶 im Zeremoniell – das Gerät für Milchtee ist in der Sammlung des Gugong beschrieben. In Liaodong wächst kein Teestrauch: Grobes Blatt 粗茶叶 cūcháyè kam über den Handel, daher trank man werktags nicht ihn, sondern 糊米茶 húmǐchá – Hirse 稷米 jìzimǐ wird bis zum Anbrennen geröstet und mit kochendem Wasser übergossen, sowie 糊饭嘎巴儿茶, Wasser, das auf der angebrannten Kruste vom Boden des Gusseisenkessels aufgekocht wurde. Die Unterschrift der Figur ist die Gästeordnung und der von der Schale abgenommene Deckel, kein Milchrezept.
Kopfbedeckung
Guapimao 瓜皮帽 – eine schlichte Alltagsmütze des mandschurischen Gebrauchs der Qing-Zeit: Sechs Keile aus schwarzem Atlas laufen am Scheitel zusammen, ein schmaler flacher Streifen aus demselben Atlas ringsum, die niedrige Kuppel sitzt auf die übliche Weise auf dem glatten Schädel. Das Besondere – anstelle des seidenen Knötchenknopfs am Scheitel eine winzige, fest gedrehte, trockene Teeknospe in honigbraunem Ton. Höfische 旗头/大拉翅 gibt es hier nicht.
Gegenstand
In der Hand eine volle Gaiwan aus drei Teilen (Deckel leicht geöffnet, Dampf, Jasminblüten auf dem Aufguss – 香片 der Bannenhöfe des alten Peking), im Gürtel ein flaches Papierpäckchen mit losem Jasmin, die Ecken vom Tragen weich geworden.
Kleidung
Ein gerader dunkelblauer Alltagsmantel mit schrägem Überschlag, schmale Borte entlang der Kante, ein Stoffgürtel in zwei Wicklungen, leinene Ärmelschoner. Weder Brustabzeichen noch Rangstickereien.
Palette
Indigo und Dunkelgrau in der Kleidung, schwarzer Atlas der Mütze, Bein und Milchweiß des Deckels, der einzige Akzent – der braune Teerand an seiner Kante.