| Volk | han · |
| Region | überall; léichá lebt bei den hakka in hunan, guangdong, jiangxi und fujian |
| Rolle | sie trinken auf ihre eigene art |
Tee
擂茶 léichá — der tee wird nicht aufgebrüht, sondern zerrieben, und im han-chinesischen alltag ist dies ein lebendiger überrest des zerriebenen tees der tang- und song-zeit. Das frische blatt wird in einen tönernen mörser 擂钵 léibō mit geriffelten wänden von etwa einem halben meter durchmesser gelegt und mit einem stab 擂棍 léigùn aus dem stamm der öl-kamelie 茶油树 cháyóushù oder des weißdorns von etwa 85 cm länge zerrieben, wobei sesam, erdnüsse, bohnen, reis und kräuter hinzugefügt werden; der satz wird mit einem bambus-siebschöpfer 捞子 lāozi abgenommen. Es entsteht eine dicke paste-suppe, die mit reis gegessen wird, kein klarer aufguss. Der brauch hält sich bei den han mehrerer regionen, am vollständigsten bewahrt bei der ostgebirgs-gruppe — den hakka in huiyang, longyan, meizhou und gannan, deren technik 贛南客家擂茶制作技艺 in die nationale liste des immateriellen erbes aufgenommen ist. Arbeitskopfbedeckung: mit dem 凉帽 liángmào gingen die frauen an die teehänge, das gewerbe ist im gankeng etwa zweihundert jahre alt und in danshui über dreihundert.
Auswuchs am scheitel
Blatt 炒青, von der kesselwand genommen und am scheitel hochkant gestellt: eine breite, dünne platte in dunklem olivton, beide längskanten eng nach innen zu festen rollen gedreht, ohne jede lücke, entlang der achse eine eingedrückte ader, auf der fläche rostfarbene brandflecken vom eisen. Die dicke beträgt ein drittel der breite, die höhe das doppelte der breite — bei 6 mm eine schmale stehende lamelle mit zwei verdickten kanten. Vom zylinder des dai unterscheidet sie sich dadurch, dass sie eine fläche ist und kein rotationskörper; vom ring des volkes der yi dadurch, dass die rollen dicht geschlossen sind und der hintergrund nicht durchscheint; von der platte der wa dadurch, dass sie senkrecht steht und nicht liegt; von den mandschu dadurch, dass diese gar keinen auswuchs haben, auf dem scheitel der mütze nur eine winzige teeknospe anstelle des knöpfchens; vom gaoshan dadurch, dass dessen platte flach in voller breite mit lesbaren zähnen ausgebreitet ist, während hier das blatt an den kanten zu einer schmalen lamelle hochkant gerollt ist.
Kopfbedeckung
凉帽 liángmào, sonnenschutz: ein flacher kreis aus dünnen bambusspänen von etwa 45 cm mit einer zentralen öffnung von etwa 15 cm, am rand ist ein durchgehender vorhang aus transparentem dunkelblauem gaze von sechs cun breite angenäht, der über die schultern ringsum ohne jede unterbrechung herabhängt — das gesicht ist hindurch sichtbar. Der schlitz ist nicht erfunden — es ist genau die öffnung in der mitte der hutkrone: die lamelle tritt hochkant hindurch, die späne umschließen sie von beiden seiten, der kreis liegt waagerecht.
Kontur bei 6 mm. Scheibe mit kreisförmigem rock. Vom 平顶笠 der pushe unterscheidet er sich dadurch, dass jener eine kahle leiste und einen offenen hals hat, während hier ringsum ein durchgehender vorhang bis zu den schultern hängt; vom kegel 斗笠 der yanki durch das völlige fehlen einer krone über dem scheitel; vom flachen pfannkuchen der miao gerade durch den rock, daher werden dessen länge und geschlossenheit bei keiner vereinfachung der form verkürzt.
Kleidung
Blaue leinenjacke mit schrägem verschluss und umgeschlagenen ärmeln, taillenschürze zum sammeln, knieschützer, im gürtel ein bambus-siebschöpfer.
Palette
Indigo des vorhangs und der jacke, strohgelbe bambusspäne des kreises, warmes blankgeriebenes holz des stößels, graugrüne note des zerriebenen blatts.